DM der Aktiven in Berlin

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Bei den Deutschen Fecht-Meisterschaften in Berlin gehen zwei Neu-Ulmerinnen an den Start 

 

Laura Blessing und Ariadna Cioata werden nun am Wochenende bei den Deutschen Florett-Meisterschaften in Berlin an den Start gehen. Für beide geht es bei diesen Seniors-Titelkämpfen (Aktivenklasse) um wichtige Erfahrungen im hochkarätigen Teilnehmerfeld – und auch um Erfahrungen zum Genießen. Schauplatz der Final-Gefechte ist der altehrwürdige Kuppelsaal im Haus des Deutschen Sports im Olympiapark Berlin – gleich neben dem Olympiastadion.

 

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ – was bei den Fußballern im DFB-Pokalendspiel vergangenes Wochenende galt, gibt es auch für den „kleinen“ DFB – den DFeB – Deutscher FechterBund (mit Sitz in Bonn):  am Wochenende wird Berlin zum Treffpunkt der deutschen Seniors-Fecht-Elite in allen Waffengattungen – Florett, Säbel und Degen – und mittendrin die beiden Neu-Ulmerinnen Laura Blessing und Ariadna Cioata – und mit einer Ex-Neu-Ulmerin: Anna-Sophia Popov, nun am Bundesstützpunkt beim FC Tauberbischofsheim und für den FC TBB auch startend.

„Natürlich ist man aufgeregt, aber als Favoritinnen gehen wir ja nicht an den Start. Das wird ein Turnier, bei dem wir nicht zu verlieren haben“, sagt die 22jährige Laura Blessing, die in den vergangenen Jahren bereits einige Deutsche Meisterschaften in den verschiedenen Altersstufen absolviert hat und als mehrfache Medaillen-Siegerin bei Bayerischen Meisterschaften (zuletzt sehr gute Dritte bei der BM in Fürth) die DM in Berlin als besondere Belohnung empfindet. Aber: mit ihrer eher defensiven Fechtweise, dafür unheimlich schnellen Hand bei den Paraden hat sie schon manch Favoritin das Fürchten gelehrt. Für die gelernte Zimmerin und derzeit Studentin des Holzbau-Ingenieurwesens (Hochschule Biberach) ist der Trip zu den Titelkämpfen nach Berlin sowohl Hochleistungssport wie gleichsam eine Urlaubswoche im Studium.

Für die frischgebackene 18jährige Abiturientin Ariadna Cioata wird die Erfahrungsschatztruhe in Berlin sicherlich reich gefüllt werden. Im Olympiapark gilt für sie das olympische Motto „Dabeisein ist alles“. Die vergangenen Wochen hat sie aber in der Neu-Ulmer Fechthalle (Weststadtgrundschule) mit Landestrainer Sebastian Murch und Vereins-Coach Nils Bosserhoff nochmals vehement an ihren Fähigkeiten gearbeitet. Die sehr gute Leistungsdichte im Training – auch mit Gefechten gegen die Jungs – mit FechterInnen zum Teil aus Biberach, Füssen, Esslingen und Augsburg dürfte ihr dabei geholfen haben, robust und mit gutem Nervenkostüm in die DM nach Berlin zu gehen.

Für beide Neu-Ulmerinnen wird es auf jeden Fall ein Höhepunkt in ihrer Fechter-Karriere: alle drei Fecht-Gattungen unter einem Dach, da wirbelt die Deutsche Fecht-Elite mit 180 TeilnnehmerInnen auf den Fechtbahnen vor erwartet großer Zuschaukulisse. Und schon auf der Autofahrt von Neu-Ulm in die Bundeshauptstadt schallte es bestimmt alle 100 Kilometer: „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin.“

 

Anstehender Termin:

Der Reigen der Deutschen Fecht-Florett-Meisterschaften setzt sich nun fort – in den verschiedenen Altersklassen gehen auch einige Starter aus Neu-Ulm mit dabei, bei der U17 am 21./22. Juni in Lübeck mit dem mehrfachen Deutschen Meister David Böhme (derzeit aber leider noch beim Schulsport durch eine Bänderverletzung außer Gefecht). 

Dazu folgt dann zeitnah ein extra Berich

Donau Iller Cup
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